Armutsstatistik
Armutsgefährdungsquote in Deutschland
Die Armutsgefährdungsquote misst, wie viele Menschen mit weniger als 60 % des mittleren Einkommens auskommen müssen — 2025 lag sie in Deutschland bei 16,1 %.
16,1 %
So hoch war die Armutsgefährdungsquote in Deutschland 2025 laut Statistischem Bundesamt, ein Anstieg gegenüber 15,5 % im Vorjahr.
13,3 Mio.
So viele Menschen in Deutschland galten 2025 als armutsgefährdet, weil ihr Einkommen unter der 60-Prozent-Schwelle lag.
1.446 €
Diese monatliche Nettoeinkommensgrenze galt 2025 für eine alleinlebende Person als Armutsgefährdungsschwelle.
64,9–65,5 %
Arbeitslose hatten 2025 die höchste Armutsgefährdungsquote aller Erwerbsstatusgruppen — je nach Destatis-Auswertung liegen zwei leicht unterschiedliche Werte vor.
30,9 %
Alleinlebende waren 2025 die am stärksten armutsgefährdete Haushaltsgruppe nach Haushaltstyp.
16,1 %
So hoch lag die Armutsgefährdungsquote in Deutschland 2025 laut Statistischem Bundesamt – ein Anstieg gegenüber 15,5 % im Vorjahr.
64,9 %
Arbeitslose hatten 2025 die höchste Armutsgefährdungsquote aller Erwerbsstatusgruppen, weit vor anderen Nichterwerbstätigen und Ruheständlern.
5,9 %
Haushalte mit drei oder mehr Erwachsenen waren 2025 die am wenigsten armutsgefährdete Haushaltsgruppe – deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.
19,3 Pp.
Um so viele Prozentpunkte lag die Armutsgefährdungsquote von Ausländern 2025 über der von deutschen Staatsangehörigen.
27,5 %
Bremen hatte 2025 die höchste Armutsgefährdungsquote aller Bundesländer, gefolgt von Sachsen-Anhalt.
16,1 %
So viele Menschen in Deutschland galten 2025 als armutsgefährdet – rund 13,3 Millionen Personen, ein Anstieg gegenüber 15,5 % im Vorjahr.
64,9–65,5 %
Arbeitslose hatten 2025 die mit Abstand höchste Armutsgefährdungsquote aller Erwerbsstatusgruppen – je nach Datenstand (Erstergebnisse bzw. Endergebnisse).
16 %
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren waren 2025 mit dieser Quote nahezu im Bundesdurchschnitt armutsgefährdet.
19,3 Prozentpunkte
Um so viel höher lag 2025 die Armutsgefährdungsquote von Ausländern gegenüber deutschen Staatsangehörigen.
27,5 %
Bremen wies 2025 die höchste Armutsgefährdungsquote unter allen Bundesländern auf, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 21,3 %.
16,1 %
So viele Menschen in Deutschland galten 2025 als armutsgefährdet, das sind rund 13,3 Millionen Menschen (Destatis, EU-SILC 2025).
64,9 %
Arbeitslose hatten laut Destatis-Erstergebnissen 2025 die höchste Armutsgefährdungsquote aller Erwerbsstatusgruppen; spätere Endergebnisse weisen 65,5 % aus.
33,8 %
Andere Nichterwerbstätige waren zu diesem Anteil armutsgefährdet — deutlich mehr als Personen im Ruhestand mit 19,1 %.
16 %
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren hatten 2025 eine Armutsgefährdungsquote von 16 % und lagen damit nahe am Bundesdurchschnitt.
19,3 Pkt.
Um so viele Prozentpunkte war die Armutsgefährdungsquote von Ausländern höher als die deutscher Staatsangehöriger (Statista, 2025).
Was ist die Armutsgefährdungsquote? Definition und Berechnung
Kurzantwort: Die Armutsgefährdungsquote gibt an, wie viele Menschen über weniger als 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens der Bevölkerung verfügen.
Nach der Definition der Europäischen Union gilt eine Person als armutsgefährdet, wenn ihr Einkommen unter 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens der Gesamtbevölkerung liegt. Das Äquivalenzeinkommen berücksichtigt dabei die Haushaltsgröße und -zusammensetzung, sodass Haushalte unterschiedlicher Größe vergleichbar werden.
2025 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland netto, also nach Steuern und Sozialabgaben, bei 1.446 Euro im Monat. Im Jahr zuvor waren es 1.381 Euro. Für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren lag die Schwelle 2025 bei 3.036 Euro im Monat, 2024 bei 2.900 Euro.
Grundlage der Berechnung ist die Mikrozensus-Unterstichprobe zu Einkommen und Lebensbedingungen, kurz EU-SILC. Da sich die Einkommensfragen auf das Vorjahr der Erhebung beziehen, beschreiben die Zahlen zur Erhebung 2025 im Kern die Einkommenssituation des Jahres 2024. Wer die Herleitung der 60-Prozent-Schwelle im Detail nachvollziehen möchte, findet eine ausführliche Einordnung auf der Seite zur Armutsschwelle und 60-Prozent-Median-Grenze. Einen breiteren Einstieg ins Thema bietet der Überblick zu Armut in Deutschland.
Aktuelle Armutsgefährdungsquote in Deutschland
Kurzantwort: 2025 waren 16,1 % der Bevölkerung beziehungsweise 13,3 Millionen Menschen in Deutschland armutsgefährdet, ein Anstieg gegenüber 15,5 % im Vorjahr.
Rund 13,3 Millionen Menschen in Deutschland hatten zuletzt ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze und galten damit als armutsgefährdet. Das entspricht 16,1 % der Bevölkerung. Ein Jahr zuvor hatte die Quote noch bei 15,5 % gelegen.
Bezieht man die soziale Ausgrenzung mit ein, waren 2025 insgesamt 21,2 % der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Die Endergebnisse der Erhebung EU-SILC 2025 liegen inzwischen vor und bestätigen die zentrale Entwicklung der Erstergebnisse. Wie sich die Armutsgefährdungsquote über einen längeren Zeitraum entwickelt hat, zeigt die Seite zur Entwicklung der Armutsquote über die Jahre.
Armutsgefährdungsquote nach Haushaltstyp
Kurzantwort: Alleinlebende und Alleinerziehende sind mit rund 31 % beziehungsweise 29 % deutlich häufiger armutsgefährdet als Mehrpersonenhaushalte.
Die Armutsgefährdungsquote unterscheidet sich stark nach Haushaltstyp. Alleinlebende hatten 2025 mit 30,9 % die höchste Quote, gefolgt von Menschen in Alleinerziehenden-Haushalten mit 28,7 %. Mehr zum Armutsrisiko dieser Gruppe liefert die Seite zum Armutsrisiko von Alleinerziehenden.
Deutlich seltener betroffen waren Haushalte mit mehreren Erwachsenen: Bei Haushalten mit zwei Erwachsenen und mindestens einem Kind lag die Quote bei 12,3 %, bei Haushalten mit drei oder mehr Erwachsenen bei nur 5,9 %. Die Armutsgefährdungsquote von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren lag 2025 bei 16 % und damit nahe am Bundesdurchschnitt.
Armutsgefährdungsquote nach Erwerbsstatus
Kurzantwort: Arbeitslose sind mit rund 65 % die mit Abstand am stärksten armutsgefährdete Gruppe nach Erwerbsstatus — für den genauen Wert nennen die verfügbaren Destatis-Auswertungen zwei leicht unterschiedliche Zahlen.
Der Erwerbsstatus hat den größten Einfluss auf das Armutsrisiko. Für Arbeitslose liegen zwei leicht abweichende Werte vor: Die Destatis-Pressemitteilung zu den Erstergebnissen 2025 nennt eine Armutsgefährdungsquote von 64,9 %, während spätere Destatis-Endergebnisse nach soziodemografischen Merkmalen, die im Armutsbericht 2026 zitiert werden, einen Wert von 65,5 % ausweisen. Beide Zahlen stammen aus amtlichen Destatis-Auswertungen und werden hier deshalb nebeneinander genannt, ohne sie zu vermischen oder zu glätten. In jedem Fall ist die Gruppe der Arbeitslosen die mit Abstand am stärksten armutsgefährdete Erwerbsstatusgruppe.
Andere Nichterwerbstätige lagen 2025 bei 33,8 %, Personen im Ruhestand bei 19,1 %. Mehr zur Situation älterer Menschen zeigt die Seite zur Altersarmut in Deutschland.
Diese Werte zeigen, dass Erwerbstätigkeit das Armutsrisiko zwar deutlich senkt, aber nicht ausschließt: Auch unter Erwerbstätigen gibt es Armutsgefährdung, wenn auch in deutlich geringerem Ausmaß als bei Arbeitslosen.
Regionale Unterschiede: Armutsgefährdungsquote nach Bundesland
Kurzantwort: Bremen und Sachsen-Anhalt haben die höchsten Armutsgefährdungsquoten, Bayern und Baden-Württemberg die niedrigsten — für einzelne Länder weichen die Quellenangaben leicht voneinander ab.
Zwischen den Bundesländern bestehen erhebliche Unterschiede. Nach den Daten des Armutsberichts 2026 hatte Bremen 2025 mit 27,5 % die höchste Armutsgefährdungsquote, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 21,3 %. Am niedrigsten lagen Bayern mit 12,6 % und Baden-Württemberg mit 13,2 %.
Für Bremen und Sachsen-Anhalt liegen in der Wissensgrundlage zwei leicht unterschiedliche Werte vor: Neben den genannten 27,5 % für Bremen und 21,3 % für Sachsen-Anhalt aus dem Armutsbericht 2026 nennt eine andere Auswertung für 2024 Werte von 25,9 % für Bremen und 22,3 % für Sachsen-Anhalt. Beide Zahlenreihen stammen aus unterschiedlichen Quellen und Erhebungsjahren und werden hier deshalb transparent nebeneinandergestellt, statt sie zu einem einzigen Wert zu glätten.
Die regionale Auswertung nutzt dabei einen bundesweit einheitlichen Medianwert als Berechnungsgrundlage — die Armutsgrenze wird also nicht für jedes Bundesland gesondert festgelegt, sondern bundesweit einheitlich berechnet und dann regional ausgewertet.
Der Berliner Sozialbericht 2025 verzeichnet für Berlin einen Anstieg der Armutsgefährdungsquote, nennt dafür aber keinen exakten aktuellen Wert. Andere Quellen führen für Berlin Werte um 18,7 % an. Wer sich für die Berliner Zahlen im Detail interessiert, findet sie im Berliner Sozialbericht 2025.
Was ist die Armutsgefährdungsquote? Definition und Berechnung
Kurzantwort: Die Armutsgefährdungsquote misst den Anteil der Bevölkerung, dessen Äquivalenzeinkommen unter 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens liegt – sie ist der zentrale Indikator relativer Einkommensarmut in Deutschland.
Nach der Definition der Europäischen Union gilt eine Person als armutsgefährdet, wenn ihr Einkommen unter 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens der Gesamtbevölkerung liegt. Das Äquivalenzeinkommen berücksichtigt dabei die Haushaltsgröße und -zusammensetzung, sodass Haushalte unterschiedlicher Größe vergleichbar werden. Die Armutsgefährdungsquote gilt damit als zentraler Indikator zur Messung relativer Einkommensarmut – sie beschreibt also nicht eine absolute Existenzschwelle, sondern den Abstand zum mittleren Einkommen der Gesellschaft.
2025 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland netto, also nach Steuern und Sozialabgaben, bei 1.446 Euro im Monat. Im Jahr zuvor waren es 1.381 Euro. Für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren lag die Schwelle 2025 bei 3.036 Euro im Monat, 2024 bei 2.900 Euro.
Grundlage der Berechnung ist die Mikrozensus-Unterstichprobe zu Einkommen und Lebensbedingungen, kurz EU-SILC. Da sich die Einkommensfragen auf das Vorjahr der Erhebung beziehen, beschreiben die Zahlen zur Erhebung 2025 im Kern die Einkommenssituation des Jahres 2024. Der Erhebungszeitraum für 2025 lief vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025, ein Datenupdate erfolgte am 17. Juni 2026. Wer die Herleitung der 60-Prozent-Schwelle im Detail nachvollziehen möchte, findet eine ausführliche Einordnung auf der Seite zur Armutsschwelle und 60-Prozent-Median-Grenze. Wer wissen möchte, wie sich einzelne Einkommensgruppen zueinander verhalten, findet Hintergründe auf der Seite zu den Einkommensquintilen.
Aktuelle Armutsgefährdungsquote in Deutschland
Kurzantwort: 2025 galten rund 13,3 Millionen Menschen beziehungsweise 16,1 % der Bevölkerung als armutsgefährdet, ein Anstieg gegenüber 15,5 % im Vorjahr.
Rund 13,3 Millionen Menschen in Deutschland hatten zuletzt ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze und galten damit als armutsgefährdet. Das entspricht 16,1 % der Bevölkerung. Ein Jahr zuvor hatte die Quote noch bei 15,5 % gelegen.
Bezieht man die soziale Ausgrenzung mit ein, waren 2025 insgesamt 21,2 % der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Die Endergebnisse der Erhebung EU-SILC 2025 liegen inzwischen vor und bestätigen die zentrale Entwicklung der Erstergebnisse. Einen breiteren Einstieg ins Thema bietet der Überblick zur Wohnungslosigkeit in Deutschland, der Aspekte existenzieller Not über die Einkommensarmut hinaus zeigt.
Armutsgefährdungsquote nach Erwerbsstatus und Haushaltstyp 2025
Kurzantwort: Arbeitslose hatten 2025 mit 64,9 % die höchste Armutsgefährdungsquote, während Haushalte mit drei oder mehr Erwachsenen mit 5,9 % am wenigsten betroffen waren.
Der Erwerbsstatus hat den größten Einfluss auf das Armutsrisiko. Arbeitslose hatten 2025 mit 64,9 % die höchste Armutsgefährdungsquote aller Erwerbsstatusgruppen. Andere Nichterwerbstätige lagen bei 33,8 %, Personen im Ruhestand bei 19,1 %. Diese Werte zeigen, dass Erwerbstätigkeit das Armutsrisiko zwar deutlich senkt, aber nicht ausschließt.
Nach Haushaltstyp zeigt sich ein ähnlich klares Muster: Haushalte mit zwei Erwachsenen und mindestens einem Kind hatten 2025 eine Armutsgefährdungsquote von 12,3 %, Haushalte mit drei oder mehr Erwachsenen nur 5,9 % – deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 16,1 %. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren waren mit 16 % nahezu durchschnittlich betroffen. Mehr zur Situation von Familien und Kindern zeigen die Seiten zur Kinderarmut in Deutschland und zum Armutsrisiko nach Haushaltstyp. Wer sich speziell für Alleinerziehende interessiert, findet weitere Zahlen auf der Seite zum Armutsrisiko von Alleinerziehenden. Zur Situation älterer Menschen bietet die Seite zur Altersarmut in Deutschland weitere Einordnung.
Armutsgefährdungsquote nach Staatsangehörigkeit und Region
Kurzantwort: Ausländische Staatsangehörige hatten 2025 eine um 19,3 Prozentpunkte höhere Armutsgefährdungsquote als deutsche Staatsbürger; regional lag Bremen mit 27,5 % an der Spitze.
Ausländische Staatsangehörige hatten 2025 eine deutlich höhere Armutsgefährdungsquote als deutsche Staatsbürger – der Unterschied betrug 19,3 Prozentpunkte. Die Daten stammen aus dem Erhebungszeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025, das letzte Datenupdate erfolgte am 17. Juni 2026.
Auch regional bestehen erhebliche Unterschiede. Bremen hatte 2025 mit 27,5 % die höchste Armutsgefährdungsquote aller Bundesländer, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 21,3 %. Am niedrigsten lagen Bayern mit 12,6 % und Baden-Württemberg mit 13,2 %. Die regionale Auswertung nutzt dabei einen bundesweit einheitlichen Medianwert als Berechnungsgrundlage – die Armutsgrenze wird also nicht für jedes Bundesland gesondert festgelegt, sondern bundesweit einheitlich berechnet und dann regional ausgewertet. Wer sich für die Situation von Wohnungslosigkeit im Bundesländervergleich interessiert, findet weitere Zahlen auf der Seite zum Wohnungslosigkeit-Bundesländervergleich.
Was ist die Armutsgefährdungsquote? Definition und Berechnung
Kurzantwort: Die Armutsgefährdungsquote misst den Anteil der Personen, deren Einkommen unter 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens der Bevölkerung liegt.
Nach der Definition der Europäischen Union gilt eine Person als armutsgefährdet, wenn ihr Einkommen unter 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens der Gesamtbevölkerung liegt. Das Äquivalenzeinkommen berücksichtigt dabei die Haushaltsgröße und -zusammensetzung, sodass Haushalte unterschiedlicher Größe vergleichbar werden. Die Armutsgefährdungsquote gilt damit als zentraler Indikator zur Messung relativer Einkommensarmut – sie beschreibt keine absolute Existenzschwelle, sondern den Abstand zum mittleren Einkommen der Gesellschaft.
2025 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland netto, also nach Steuern und Sozialabgaben, bei 1.446 Euro im Monat. Im Jahr zuvor waren es 1.381 Euro. Für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren lag die Schwelle 2025 bei 3.036 Euro im Monat, 2024 bei 2.900 Euro.
Grundlage der Berechnung ist die Mikrozensus-Unterstichprobe zu Einkommen und Lebensbedingungen, kurz EU-SILC. Der Erhebungszeitraum für 2025 lief vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025, ein Datenupdate erfolgte am 17. Juni 2026. Da sich die Einkommensfragen auf das Vorjahr der Erhebung beziehen, beschreiben die Zahlen zur Erhebung 2025 im Kern die Einkommenssituation des Jahres 2024.
Wer die Herleitung der 60-Prozent-Schwelle im Detail nachvollziehen möchte, findet eine ausführliche Einordnung auf der Seite zur Armutsschwelle und 60-Prozent-Median-Grenze. Wie die Berechnung im Einzelfall funktioniert, erklärt die FAQ-Seite zur Berechnung der Armutsgefährdung. Wer wissen möchte, wie sich einzelne Einkommensgruppen zueinander verhalten, findet Hintergründe auf der Seite zu den Einkommensquintilen.
Aktuelle Armutsgefährdungsquote in Deutschland
Kurzantwort: 2025 waren rund 13,3 Millionen Menschen beziehungsweise 16,1 % der Bevölkerung in Deutschland armutsgefährdet.
Rund 13,3 Millionen Menschen in Deutschland hatten 2025 ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze und galten damit als armutsgefährdet. Das entspricht 16,1 % der Bevölkerung. Ein Jahr zuvor hatte die Quote noch bei 15,5 % gelegen.
Bezieht man die soziale Ausgrenzung mit ein, waren 2025 insgesamt 21,2 % der Bevölkerung von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Die Endergebnisse der Erhebung EU-SILC 2025 liegen inzwischen vor und bestätigen die zentrale Entwicklung der Erstergebnisse.
Einen breiteren Einstieg ins Thema bietet der Überblick zu Armut in Deutschland.
Armutsgefährdungsquote nach Erwerbsstatus, Haushaltstyp und Alter 2025
Kurzantwort: Arbeitslose sind mit rund 65 % am stärksten armutsgefährdet, gefolgt von anderen Nichterwerbstätigen und Ruheständlern; nach Haushaltstyp sind kleinere Haushalte stärker betroffen als größere.
Der Erwerbsstatus hat den größten Einfluss auf das Armutsrisiko. Für Arbeitslose liegen zwei leicht abweichende Werte vor: Die Destatis-Pressemitteilung zu den Erstergebnissen 2025 nennt eine Armutsgefährdungsquote von 64,9 %, während spätere Destatis-Endergebnisse nach soziodemografischen Merkmalen, die im Armutsbericht 2026 zitiert werden, einen Wert von 65,5 % ausweisen. Beide Zahlen stammen aus amtlichen Destatis-Auswertungen und werden hier deshalb nebeneinander genannt, ohne sie zu vermischen oder zu glätten. In jedem Fall ist die Gruppe der Arbeitslosen die mit Abstand am stärksten armutsgefährdete Erwerbsstatusgruppe.
Andere Nichterwerbstätige lagen 2025 bei 33,8 %, Personen im Ruhestand bei 19,1 %. Diese Werte zeigen, dass Erwerbstätigkeit das Armutsrisiko zwar deutlich senkt, aber nicht ausschließt: Auch unter Erwerbstätigen gibt es Armutsgefährdung, wenn auch in deutlich geringerem Ausmaß als bei Arbeitslosen.
Nach Haushaltstyp zeigt sich ein anderes Muster: Haushalte mit zwei Erwachsenen und mindestens einem Kind hatten 2025 eine Armutsgefährdungsquote von 12,3 %, Haushalte mit drei oder mehr Erwachsenen lagen mit 5,9 % deutlich darunter. Größere Haushalte mit mehreren Erwachsenen sind demnach seltener betroffen als kleinere Haushalte mit Kindern.
Die Armutsgefährdungsquote von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren lag 2025 bei 16 % und damit nahe am Bundesdurchschnitt der Gesamtbevölkerung.
Mehr zur Situation älterer Menschen zeigt die Seite zur Altersarmut in Deutschland, mehr zum Armutsrisiko von Familien mit nur einem Elternteil die Seite zum Armutsrisiko von Alleinerziehenden.
Unterschiede nach Staatsangehörigkeit und Bundesland
Kurzantwort: Ausländische Staatsangehörige waren 2025 um 19,3 Prozentpunkte häufiger armutsgefährdet als Deutsche; unter den Bundesländern hatte Bremen mit 27,5 % die höchste Quote.
Auch die Staatsangehörigkeit macht einen erheblichen Unterschied: 2025 hatten Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit eine um 19,3 Prozentpunkte höhere Armutsgefährdungsquote als deutsche Staatsangehörige. Migrationsbezogene Faktoren spielen damit eine wichtige Rolle für das Armutsrisiko.
Zwischen den Bundesländern bestehen ebenfalls erhebliche Unterschiede. Nach den Daten des Armutsberichts 2026 hatte Bremen 2025 mit 27,5 % die höchste Armutsgefährdungsquote, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 21,3 %, Hamburg mit 18,9 % und Berlin mit 18,7 %. Es folgen Nordrhein-Westfalen mit 17,6 %, Niedersachsen und Thüringen mit jeweils 17,4 %, Hessen mit 17,3 %, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein mit jeweils 16,8 % sowie Sachsen mit 16,7 %. Am unteren Ende liegen Rheinland-Pfalz mit 15,9 %, das Saarland mit 15,5 %, Brandenburg mit 14,7 %, Baden-Württemberg mit 13,2 % und Bayern mit 12,6 % als niedrigstem Wert.
| Bundesland | Armutsquote 2025 |
|---|---|
| Bremen | 27,5 % |
| Sachsen-Anhalt | 21,3 % |
| Hamburg | 18,9 % |
| Berlin | 18,7 % |
| Nordrhein-Westfalen | 17,6 % |
| Niedersachsen | 17,4 % |
| Thüringen | 17,4 % |
| Hessen | 17,3 % |
| Mecklenburg-Vorpommern | 16,8 % |
| Schleswig-Holstein | 16,8 % |
| Sachsen | 16,7 % |
| Rheinland-Pfalz | 15,9 % |
| Saarland | 15,5 % |
| Brandenburg | 14,7 % |
| Baden-Württemberg | 13,2 % |
| Bayern | 12,6 % |
Die regionale Auswertung nutzt dabei einen bundesweit einheitlichen Medianwert als Berechnungsgrundlage – die Armutsgrenze wird also nicht für jedes Bundesland gesondert festgelegt, sondern bundesweit einheitlich berechnet und dann regional ausgewertet.
Einen Überblick zu Zusammenhängen zwischen Herkunft und Armutsrisiko bietet die Seite zu Einwanderung und Armut.
Armutsgefährdungsquote nach Erwerbsstatus und Haushaltstyp 2025
Kurzantwort: Arbeitslose hatten 2025 mit 64,9 % (nach anderer Auswertung 65,5 %) die höchste Armutsgefährdungsquote, während Haushalte mit drei oder mehr Erwachsenen mit 5,9 % am seltensten betroffen waren.
Der Erwerbsstatus hat den größten Einfluss auf das Armutsrisiko. Für Arbeitslose liegen zwei leicht abweichende Werte vor: Die Destatis-Pressemitteilung zu den Erstergebnissen 2025 nennt eine Armutsgefährdungsquote von 64,9 %, während spätere Destatis-Endergebnisse nach soziodemografischen Merkmalen, die im Armutsbericht 2026 zitiert werden, einen Wert von 65,5 % ausweisen. Beide Zahlen stammen aus amtlichen Destatis-Auswertungen und werden hier deshalb nebeneinander genannt, ohne sie zu vermischen oder zu glätten. In jedem Fall ist die Gruppe der Arbeitslosen die mit Abstand am stärksten armutsgefährdete Erwerbsstatusgruppe.
Andere Nichterwerbstätige lagen 2025 bei 33,8 %, Personen im Ruhestand bei 19,1 %. Diese Werte zeigen: Erwerbstätigkeit senkt das Armutsrisiko deutlich, schließt es aber nicht aus.
Nach Haushaltstyp zeigt sich ein ähnlich klares Muster. Haushalte mit zwei Erwachsenen und mindestens einem Kind hatten 2025 eine Armutsgefährdungsquote von 12,3 %. Haushalte mit drei oder mehr Erwachsenen lagen deutlich niedriger bei 5,9 %. Je mehr erwerbsfähige Erwachsene in einem Haushalt leben, desto geringer fällt in der Regel das Armutsrisiko aus.
Armutsgefährdungsquote von Kindern, Inländern und Ausländern
Kurzantwort: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren hatten 2025 eine Quote von 16 %, während Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit deutlich stärker armutsgefährdet waren als deutsche Staatsangehörige.
Die Armutsgefährdungsquote von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren lag 2025 bei 16 % und damit nahe am Bundesdurchschnitt von 16,1 %.
Ein deutlicher Unterschied zeigt sich bei der Staatsangehörigkeit: Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit hatten eine um 19,3 Prozentpunkte höhere Armutsgefährdungsquote als deutsche Staatsangehörige. Das macht die Staatsangehörigkeit zu einem der stärksten Unterscheidungsmerkmale beim Armutsrisiko.
Auch regional bestehen erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Die folgende Übersicht zeigt die Armutsgefährdungsquote 2025 nach Bundesland:
| Bundesland | Armutsgefährdungsquote 2025 |
|---|---|
| Bremen | 27,5 % |
| Sachsen-Anhalt | 21,3 % |
| Hamburg | 18,9 % |
| Berlin | 18,7 % |
| Nordrhein-Westfalen | 17,6 % |
| Niedersachsen | 17,4 % |
| Thüringen | 17,4 % |
| Hessen | 17,3 % |
| Mecklenburg-Vorpommern | 16,8 % |
| Schleswig-Holstein | 16,8 % |
| Sachsen | 16,7 % |
| Rheinland-Pfalz | 15,9 % |
| Saarland | 15,5 % |
| Brandenburg | 14,7 % |
| Baden-Württemberg | 13,2 % |
| Bayern | 12,6 % |
Bremen weist damit unter allen Bundesländern die höchste Armutsgefährdungsquote auf, Bayern die niedrigste. Die regionale Auswertung nutzt dabei einen bundesweit einheitlichen Medianwert als Berechnungsgrundlage — die Armutsgrenze wird also nicht für jedes Bundesland gesondert festgelegt, sondern bundesweit einheitlich berechnet und dann regional ausgewertet.
Die zugrunde liegenden Statista-Daten zu Inländern und Ausländern beziehen sich auf den Erhebungszeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025 und wurden am 17. Juni 2026 aktualisiert. Wie bei den Destatis-Erstergebnissen gilt: Die Einkommensfragen der Erhebung beziehen sich auf das Vorjahr, sodass die Zahlen zur Erhebung 2025 im Kern die Einkommenssituation des Jahres 2024 beschreiben. Diese methodische Besonderheit ist wichtig, um Erhebungsjahr und Bezugsjahr nicht zu verwechseln.
Was bedeuten diese Unterschiede für die Armutsgefährdung insgesamt?
Kurzantwort: Die Unterschiede nach Erwerbsstatus, Haushaltstyp, Alter, Staatsangehörigkeit und Bundesland zeigen, dass Armutsgefährdung in Deutschland sehr ungleich verteilt ist und einzelne Gruppen deutlich stärker betroffen sind als der Bundesdurchschnitt.
Die einzelnen Kennziffern lassen sich nicht isoliert betrachten, sie ergänzen sich zu einem Gesamtbild: Erwerbsstatus, Haushaltsstruktur, Alter und Staatsangehörigkeit wirken zusammen und verstärken sich teilweise gegenseitig. Wer arbeitslos ist und alleine lebt, trägt beispielsweise ein besonders hohes Armutsrisiko, während Haushalte mit mehreren erwerbsfähigen Erwachsenen tendenziell besser abgesichert sind.
Für eine Einordnung der Ausgangsdefinition und der 60-Prozent-Median-Grenze lohnt sich ein Blick auf die Seite zur Armutsschwelle. Wie sich die Gesamtquote über mehrere Jahre entwickelt hat, zeigt die Seite zur Entwicklung der Armutsquote. Einen breiteren Überblick über die Lage in Deutschland liefert die Seite zu Armut in Deutschland 2024. Wer sich für die Situation älterer Menschen interessiert, findet weitere Zahlen auf der Seite zur Altersarmut. Existenzielle Notlagen jenseits der Einkommensarmut zeigt der Bundesländer-Vergleich zur Wohnungslosigkeit.
Quellen
- 16,1 % der Bevölkerung in Deutschland sind armutsgefährdet - Statistisches Bundesamt
- Armutsgefährdungsquote Inländer / Ausländer 2025 | Statista
- Armut in Deutschland: Ein Überblick
- Armutsbericht 2026: 13,3 Millionen Menschen in Deutschland arm
Häufige Fragen
Wie wird die Armutsgefährdungsquote berechnet?+
Sie misst den Anteil der Bevölkerung, dessen Äquivalenzeinkommen unter 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens aller Haushalte liegt. Das Äquivalenzeinkommen berücksichtigt Haushaltsgröße und -zusammensetzung, sodass unterschiedlich große Haushalte vergleichbar werden.
Wie hoch ist die Armutsgefährdungsquote in Deutschland aktuell?+
2025 lag sie laut Statistischem Bundesamt bei 16,1 % der Bevölkerung, ein Anstieg gegenüber 15,5 % im Vorjahr. Das entspricht rund 13,3 Millionen Menschen.
Welche Gruppen sind am stärksten armutsgefährdet?+
Arbeitslose weisen mit rund 65 % die höchste Quote auf, wobei die Destatis-Auswertungen hier zwischen 64,9 % und 65,5 % schwanken. Bei den Haushaltstypen sind Alleinlebende (30,9 %) und Alleinerziehende (28,7 %) am stärksten betroffen.
Ist die Armutsgefährdungsquote dasselbe wie absolute Armut?+
Nein. Die Armutsgefährdungsquote misst relative Einkommensarmut im Verhältnis zum mittleren Einkommen der Bevölkerung, nicht eine absolute Existenzschwelle wie etwa ein festes Mindestbudget für Nahrung und Wohnen.
Wie hoch ist die Armutsgefährdungsquote in Deutschland 2025?+
2025 lag die Armutsgefährdungsquote laut Statistischem Bundesamt bei 16,1 % der Bevölkerung, das entspricht rund 13,3 Millionen Menschen. Im Vorjahr hatte die Quote noch bei 15,5 % gelegen.
Welche Gruppe hat die höchste Armutsgefährdungsquote?+
Arbeitslose hatten 2025 mit 64,9 % die höchste Armutsgefährdungsquote, deutlich vor anderen Nichterwerbstätigen mit 33,8 % und Personen im Ruhestand mit 19,1 %.
Wie unterscheidet sich die Armutsgefährdungsquote zwischen Deutschen und Ausländern?+
Ausländische Staatsangehörige hatten 2025 eine um 19,3 Prozentpunkte höhere Armutsgefährdungsquote als deutsche Staatsbürger.
In welchem Bundesland ist die Armutsgefährdungsquote am höchsten?+
Bremen hatte 2025 mit 27,5 % die höchste Armutsgefährdungsquote aller Bundesländer, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 21,3 %.
Wie wird die Armutsgefährdungsquote berechnet?+
Sie misst den Anteil der Bevölkerung, dessen Äquivalenzeinkommen unter 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens aller Haushalte liegt. Das Äquivalenzeinkommen berücksichtigt Haushaltsgröße und -zusammensetzung, sodass unterschiedlich große Haushalte vergleichbar werden.
Ist die Armutsgefährdungsquote dasselbe wie absolute Armut?+
Nein. Die Armutsgefährdungsquote misst relative Einkommensarmut im Verhältnis zum mittleren Einkommen der Bevölkerung, nicht eine absolute Existenzschwelle wie ein festes Mindestbudget für Nahrung und Wohnen.
Welche Gruppen haben die höchste Armutsgefährdungsquote in Deutschland?+
Arbeitslose hatten 2025 je nach Datenstand 64,9 % (Erstergebnisse) bzw. 65,5 % (Endergebnisse laut Armutsbericht 2026) und damit die höchste Armutsgefährdungsquote, gefolgt von anderen Nichterwerbstätigen mit 33,8 % und Personen im Ruhestand mit 19,1 %.
Wie unterscheidet sich die Armutsgefährdungsquote zwischen Deutschen und Ausländern?+
2025 hatten Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit eine um 19,3 Prozentpunkte höhere Armutsgefährdungsquote als deutsche Staatsangehörige.
Welches Bundesland hat die höchste Armutsgefährdungsquote?+
Bremen wies 2025 mit 27,5 % unter allen Bundesländern die höchste Armutsgefährdungsquote auf, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 21,3 %. Am niedrigsten lagen Bayern mit 12,6 % und Baden-Württemberg mit 13,2 %.
Was bedeutet es, dass sich die Erhebung 2025 auf das Einkommen des Vorjahres bezieht?+
Da die Einkommensfragen der Erhebung EU-SILC 2025 rückblickend gestellt werden, beschreiben die Zahlen im Kern die Einkommenssituation des Jahres 2024, nicht des Jahres 2025 selbst.
Wie ist die Armutsgefährdungsquote definiert?+
Als armutsgefährdet gilt, wer über weniger als 60 % des mittleren Äquivalenzeinkommens der Bevölkerung verfügt – ein Maß für relative Einkommensarmut, keine absolute Existenzschwelle.
Wie hoch war die Armutsgefährdungsquote in Deutschland 2025?+
2025 lag die Armutsgefährdungsquote bei 16,1 % der Bevölkerung, das entspricht rund 13,3 Millionen Menschen. Ein Jahr zuvor hatte die Quote bei 15,5 % gelegen.
Welche Erwerbsstatusgruppe hat die höchste Armutsgefährdungsquote?+
Arbeitslose hatten 2025 laut Destatis-Erstergebnissen mit 64,9 % die höchste Armutsgefährdungsquote aller Erwerbsstatusgruppen; spätere Endergebnisse im Armutsbericht 2026 weisen 65,5 % aus. Andere Nichterwerbstätige lagen bei 33,8 %, Personen im Ruhestand bei 19,1 %.
Wie hoch ist die Armutsgefährdungsquote von Kindern in Deutschland?+
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren hatten 2025 eine Armutsgefährdungsquote von 16 % und lagen damit nahe am Bundesdurchschnitt.
Sind Ausländer stärker armutsgefährdet als deutsche Staatsangehörige?+
Ja, Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit hatten 2025 eine um 19,3 Prozentpunkte höhere Armutsgefährdungsquote als deutsche Staatsangehörige.
Welches Bundesland hat die höchste Armutsgefährdungsquote?+
Bremen weist mit 27,5 % unter allen Bundesländern die höchste Armutsgefährdungsquote auf, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 21,3 %. Am niedrigsten liegen Bayern mit 12,6 % und Baden-Württemberg mit 13,2 %.
Wie unterscheidet sich die Armutsgefährdungsquote nach Haushaltstyp?+
Haushalte mit zwei Erwachsenen und mindestens einem Kind hatten 2025 eine Quote von 12,3 %, Haushalte mit drei oder mehr Erwachsenen lagen deutlich niedriger bei 5,9 %.
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