ARMUTDEUTSCHLAND
Was sie bedeutet

Einkommen · Sprache · Integration

Einkommen und Integration.
Was die Daten wirklich zeigen.

Geflüchtete verdienen im Schnitt 1.300 Euro netto im Monat — 700 Euro weniger als Menschen ohne Migrationshintergrund. Aber ihre Sprachkenntnisse haben sich zwischen 2016 und 2021 mehr als verdreifacht. Was erklärt die Einkommenslücke wirklich, wer schließt sie wie schnell — und wo bleibt der Geschlechtergap unsichtbar?

Auf einen Blick

  • Das Nettoerwerbseinkommen von Geflüchteten (1.300 €) liegt 35 % unter dem von Personen ohne Migrationshintergrund (2.000 €).
  • Der Stundenlohn von Geflüchteten ist im Schnitt 4 Euro niedriger als der anderer Migrantengruppen.
  • Deutsche Sprachkenntnisse bei Geflüchteten stiegen von 17 % (2016) auf 55 % (2021) — ein starkes Signal für Integrationserfolg.
  • 49 % der als Geflüchtete eingereisten Frauen waren 2021 nicht erwerbstätig.
  • Migrantennachkommen (2. Generation) sprechen zu 98 % gut oder sehr gut Deutsch — nahezu auf Niveau der Gesamtbevölkerung.

Integration lässt sich auf viele Weisen messen — durch Sprache, durch Beschäftigung, durch Bildungsabschlüsse, durch soziale Teilhabe. Die Einkommensdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) für das Jahr 2021 geben einen der präzisesten Einblicke, die Deutschland für diese Frage hat. Und sie zeigen ein widersprüchliches Bild: Die Einkommenslücke ist real und erheblich — aber die Entwicklung der Sprachkenntnisse zeigt, dass Integration funktioniert, wenn man sie messen kann.

Wer die Integrationsdebatte sachlich führen will, braucht beides: die ehrliche Auseinandersetzung mit dem, was noch nicht gelingt — und den nüchternen Blick auf das, was sich tatsächlich bewegt. Beides liegt in den Daten, wenn man genau hinschaut.

Die Einkommenslücke: Wie groß sie ist — und wer am stärksten betroffen ist

Das mediane monatliche Nettoerwerbseinkommen aller Erwerbstätigen zwischen 17 und 64 Jahren ohne Migrationshintergrund lag 2021 bei 2.000 Euro. Menschen mit Migrationshintergrund verdienten im Median 1.800 Euro — rund zehn Prozent weniger. Das klingt überschaubar. Doch innerhalb der Gruppe der Menschen mit Migrationshintergrund gibt es gewaltige Unterschiede.

Spätaussiedler — Menschen, die aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion stammend eingebürgert wurden — erzielten mit 2.100 Euro sogar leicht höhere Medianeinkommen als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Personen aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens (1.900 Euro) und aus Südwesteuropa (1.800 Euro) lagen nahe am Gesamtdurchschnitt. Türkeistämmige kamen auf 1.450 Euro — eine Lücke, die sich durch Berufsstruktur, niedrige Qualifikationsanerkennung und Konzentration im Niedriglohnsektor erklären lässt.

Am untersten Ende der Skala stehen Geflüchtete: mit 1.300 Euro monatlichem Nettoerwerbseinkommen. Das sind 700 Euro weniger als die Vergleichsgruppe ohne Migrationshintergrund — ein Abstand von 35 Prozent. Und das betrifft nur jene, die überhaupt erwerbstätig sind. Schutzsuchende mit kurzer Aufenthaltsdauer in Deutschland (unter fünf Jahren) erzielten 2021 nur 39 Prozent des gesamtdeutschen Medianeinkommens — weniger als die Hälfte dessen, was als gesellschaftlicher Durchschnitt gilt.

Monatliches Nettoerwerbseinkommen nach Herkunft

Median in Euro, erwerbstätige Bevölkerung 17–64 Jahre, 2021

Spätaussiedler2.100Ohne Migrationshintergrund2.000Nachfolgestaaten Jugoslaw.1.900Südwesteuropa1.800Mit MH (gesamt)1.800Osteuropa1.750Türkei1.450Geflüchtete1.300

SOEP v38.1, gewichtet. Sozialbericht 2024. Geflüchtete: Frauen 750 €, Männer 1.350 €.

Was erklärt diese Abstände? Erstens die Berufsstruktur: Geflüchtete arbeiten überproportional häufig in einfachen Angestelltenverhältnissen, als Praktikanten oder in der Ausbildung. Positionen, die tariflich niedrig eingestuft sind — unabhängig davon, welche Qualifikationen die Person mitbringt. Zweitens die Stundenentlohnung: Umgerechnet auf den Stundenlohn verdienen Geflüchtete rund vier Euro weniger als andere Migrantengruppen. Das deutet darauf hin, dass der Unterschied nicht allein durch Teilzeit oder kürzere Arbeitszeiten entsteht, sondern durch niedrigere Tätigkeitsklassen. Drittens die Nicht-Anerkennung von Auslandsabschlüssen: Wer einen Hochschulabschluss aus einem nicht EU-Land mitbringt, kann diesen in Deutschland oft nicht direkt nutzen und wird zunächst auf einfachere Tätigkeiten verwiesen.

Kurzantwort: Das Nettoerwerbseinkommen von Geflüchteten (1.300 €) liegt 35 % unter dem ohne Migrationshintergrund (2.000 €). Spätaussiedler übertreffen den deutschen Durchschnitt. Die Lücke erklärt sich durch Berufsstruktur, Stundenentlohnung und fehlende Abschlussanerkennung.

Sprache als Schlüssel: Eine bemerkenswerte Entwicklung

Dass Sprachkenntnisse das wichtigste Einzelinstrument für berufliche und gesellschaftliche Integration sind, ist politischer Konsens. Die Daten zeigen, dass es funktioniert — und wie lange es dauert.

Bei Geflüchteten, die 2016 befragt wurden, gaben lediglich 17 Prozent an, die deutsche Sprache gut oder sehr gut sprechen zu können. Beim Schreiben waren es 20 Prozent, beim Lesen 25 Prozent. Diese Zahlen spiegeln den Zustand kurz nach der Ankunft in einem neuen Land — ohne ausreichende Sprachkurse, ohne Alltagskontakte auf Deutsch, ohne institutionelle Integration.

Bis 2018 hatte sich das Bild bereits stark verändert: Rund 42 Prozent schätzten ihre Sprechfähigkeiten als gut ein. 2021 lag der Wert bei 55 Prozent — mehr als dreimal so hoch wie 2016. Lesen ging noch weiter: 58 Prozent berichteten gute Lesekenntnisse. Das ist kein Selbstläufer. Hinter diesem Anstieg stehen Integrationskurse, Sprachförderung am Arbeitsplatz, Kita- und Schulbesuche der Kinder, die die Eltern zum Sprechen animieren, und die schlichte Zeit, die es braucht, eine neue Sprache wirklich zu verinnerlichen.

Deutsche Sprachkenntnisse Geflüchteter — Entwicklung

Selbsteinschätzung "gut" oder "sehr gut" (%), 2016–2021

Sprechen Schreiben Lesen
0 %25 %50 %20162018202155 %50 %58 %

SOEP v38.1, gewichtet. Sozialbericht 2024. Vergleich: Migrantennachkommen (17–45 J.) 2021: 98 %.

Zum Vergleich: Unter der Bevölkerung mit Migrationshintergrund insgesamt — also inklusive lange ansässiger Gruppen — schätzten 83 Prozent ihre deutschen Sprechfähigkeiten als gut oder sehr gut ein. Bei den Nachkommen von Eingewanderten (17 bis 45 Jahre) lag der Anteil bei 98 Prozent — nahezu identisch mit der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Das ist ein wichtiges Signal: Die zweite Generation schließt die Sprachlücke vollständig.

Die Bildungsstruktur der Geflüchteten ist dabei heterogener, als oft angenommen wird. Von jenen, die nach 2013 eingereist sind, hatten 39 Prozent den Grundschulabschluss als höchsten Bildungsabschluss, 24 Prozent einen Sekundarbereich-I-Abschluss, 28 Prozent hatten die Schule bis zum Sekundarbereich II abgeschlossen — und 30 Prozent verfügten über einen Hochschulabschluss (Bachelor, Master oder Promotion). Mehr als 60 Prozent wiesen nach internationaler Klassifikation (ISCED 0–2) einen geringen formalen Bildungsabschluss auf. Diese Heterogenität macht einheitliche Förderansätze schwierig — und erklärt, warum manche Geflüchteten schnell Fuß fassen, während andere jahrelang kämpfen.

Kurzantwort: Die deutschen Sprachkenntnisse Geflüchteter haben sich zwischen 2016 und 2021 dramatisch verbessert — von 17 % auf 55 % bei Sprechfähigkeiten. Die zweite Generation spricht zu 98 % gut oder sehr gut Deutsch. Sprache ist die entscheidende Integrationsvariable.

Der unsichtbare Geschlechtergap

Die Einkommensdaten nach Herkunft sind eindrücklich. Aber sie verdecken eine tiefere Dimension: den Geschlechtergap innerhalb der Migrantengruppen. Er ist bei Geflüchteten besonders ausgeprägt — und wird in der öffentlichen Debatte oft übersehen.

Das mediane monatliche Nettoerwerbseinkommen geflüchteter Frauen lag 2021 bei 750 Euro — gegenüber 1.350 Euro bei geflüchteten Männern. Das ist fast die Hälfte. Selbst wenn man berücksichtigt, dass Frauen häufiger Teilzeit arbeiten, bleibt eine erhebliche Lücke.

Noch aussagekräftiger ist die Erwerbsquote: Rund 49 Prozent der Frauen, die als Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren 2021 überhaupt nicht erwerbstätig. Fast jede zweite Frau. Die Gründe sind vielschichtig: Kinderbetreuungsaufgaben ohne familiäre Unterstützung, sprachliche Barrieren, fehlende Kinderbetreuungsinfrastruktur, gesundheitliche Belastungen durch Fluchttrauma, und in Teilen auch kulturell geprägte Erwartungen an Rollenverteilung.

Das hat direkte Auswirkungen auf das Armutsrisiko: Wer nicht erwerbstätig ist und von Transferleistungen abhängig bleibt, hat kaum Möglichkeiten, Sprachkenntnisse im Alltagskontext zu festigen, berufliche Netzwerke aufzubauen oder finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Für geflüchtete Frauen ist Erwerbsintegration deshalb nicht nur ein ökonomisches Ziel, sondern der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe in einem vollständigeren Sinne.

Auch bei anderen Herkunftsgruppen zeigt sich ein Geschlechterunterschied: Türkeistämmige Frauen verdienen im Median 1.200 Euro, Männer 1.900 Euro. Frauen aus Osteuropa erzielen 1.300 Euro, Männer 2.000 Euro. Der Gap ist überall vorhanden — bei Geflüchteten ist er jedoch am extremsten.

Kurzantwort: Geflüchtete Frauen verdienen im Median 750 € monatlich — fast die Hälfte des Einkommens geflüchteter Männer (1.350 €). 49 % der als Geflüchtete eingereisten Frauen waren 2021 nicht erwerbstätig. Dieser Geschlechtergap ist in der öffentlichen Debatte strukturell unterbelichtet.

Was Integration messbar macht — und was sie nicht zeigt

Die SOEP-Daten sind ein Werkzeug. Ein sehr gutes — weil sie longitudinal erheben, also dieselben Haushalte über Jahre begleiten. Sie zeigen Entwicklungen, nicht nur Momentaufnahmen. Und sie zeigen: Die Einkommensabstände verringern sich mit der Zeit. Nicht schnell, nicht für alle gleich — aber sie verringern sich.

Was die Daten nicht zeigen: die Geschichte hinter den Zahlen. Ein Arzt aus Syrien, der als Reinigungskraft arbeitet, weil sein Abschluss nicht anerkannt wird. Eine Informatikerin aus Afghanistan, die wegen fehlender Kinderbetreuung nicht arbeiten kann. Ein junger Mann aus Somalia, der mit 22 Jahren noch Deutsch lernt, weil er mit 17 als unbegleiteter Minderjähriger ankam und die ersten Jahre in Übergangseinrichtungen verbrachte. Diese Biografien stecken in den Durchschnittszahlen — und die Durchschnittszahlen unterschlagen ihre Besonderheit.

Integration ist kein Zustand, der irgendwann erreicht wird. Sie ist ein Prozess — mit Brüchen, Rückschritten und stillen Fortschritten, die keine Schlagzeile produzieren. Was die Daten zeigen, ist: Die wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiche Integration — Sprache, Bildung, Arbeitsmarktzugang — sind politisch steuerbar. Wer in sie investiert, kann Ergebnisse sehen. Die Sprachkurve von 17 auf 55 Prozent in fünf Jahren ist dafür der stärkste Beleg.

Kurzantwort: SOEP-Daten zeigen messbare Integrationsfortschritte über Zeit — steigende Sprachkenntnisse, wachsende Erwerbsbeteiligung, sinkende Einkommenslücken. Integration braucht Zeit, Investition und politischen Willen. Die Daten geben Belege dafür, dass sie funktioniert.

Regionale Ungleichheit: Wo Armut am stärksten konzentriert ist

Integration gelingt nicht im nationalen Durchschnitt — sie gelingt oder scheitert lokal. Das zeigt sich an den regionalen Armutsquoten. Die Armut nach SGB II — also der Anteil der Bevölkerung, der Bürgergeld oder Sozialgeld bezieht — variiert zwischen Kreisen und Städten erheblich.

Der Kreis Pfaffenhofen an der Ilm in Bayern wies 2022 mit 1,3 Prozent die niedrigste SGB-II-Quote aller deutschen Kreise auf. Das andere Extrem findet sich in strukturschwachen Städten im Ruhrgebiet und in ostdeutschen Ballungszentren — mit Quoten von teils über 20 Prozent.

Kleine süddeutsche Städte wie Konstanz, Kempten, Sindelfingen oder Ludwigsburg zeigten 2021 ein sehr geringes Niveau sozialer Armutssegregation — also räumlicher Trennung armer und reicher Bevölkerungsgruppen — mit Werten unter 20 Prozent auf dem jeweiligen Segregationsindex. Das bedeutet: Arm und Reich wohnen in diesen Städten vergleichsweise gemischt. In deutschen Großstädten ist dieses Bild seit Jahren ein anderes.

Diese regionale Dimension ist für Migrationsintegration besonders relevant. Wer in einer Region mit struktureller Unterbeschäftigung ankommt, hat schlechtere Arbeitsmarktchancen — unabhängig von Sprachkenntnissen und Qualifikation. Wer in prosperierenden Regionen Süddeutschlands oder im Hamburger Umland lebt, findet leichter den Einstieg. Integrationsförderung, die diese regionalen Unterschiede ignoriert, verpufft im Durchschnitt.

Kurzantwort: Armuts- und Integrationsoutcomes variieren regional stark. Pfaffenhofen an der Ilm hatte 2022 eine SGB-II-Quote von nur 1,3 %, süddeutsche Mittelstädte zeigen geringe Segregation. Wer ankommt, hat bessere Chancen in wirtschaftsstarken Regionen — eine Dimension, die Integrationspolitik zu selten berücksichtigt.

Primärquelle

Sozialbericht 2024 der Bundesregierung — der umfassendste amtliche Bericht zur sozialen Lage in Deutschland, herausgegeben vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Alle Statistiken und Armutsdaten auf dieser Seite beziehen sich, sofern nicht anders angegeben, auf diesen Bericht.

Weitere Quellen: SOEP (Sozio-oekonomisches Panel) v38.1, v39 — DIW Berlin, Destatis, BMAS, Bundesregierung, DeZIM

Stand: 2025

Häufige Fragen

Warum verdienen Geflüchtete trotz Arbeit so wenig?+

Mehrere Faktoren überlagern sich: Geflüchtete arbeiten überproportional häufig als einfache Angestellte, Praktikanten oder in der Ausbildung — Positionen mit niedrigerem Entgelt. Dazu kommen Sprachbarrieren, die die Verhandlungsmacht schwächen, und die Nicht-Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Umgerechnet auf den Stundenlohn verdienten Geflüchtete 2021 rund vier Euro weniger pro Stunde als der Durchschnitt aller Menschen mit Migrationshintergrund.

Verbessert sich die Einkommenssituation mit längerer Aufenthaltsdauer?+

Ja, deutlich. Geflüchtete mit kurzer Aufenthaltsdauer (unter fünf Jahren) erzielten 2021 nur 39 Prozent des deutschen Medianeinkommens. Mit längerer Aufenthaltsdauer steigen Sprachkenntnisse, Qualifikationsanerkennung und Beschäftigungsquote — und damit auch das Einkommen. Der Prozess dauert jedoch viele Jahre und verläuft nicht linear.

Wie unterscheidet sich die Einkommenssituation zwischen Männern und Frauen?+

Der Geschlechtergap ist bei Geflüchteten besonders ausgeprägt. Frauen verdienen mit einem Nettoerwerbseinkommen von 750 Euro (Median, 2021) deutlich weniger als Männer (1.350 Euro). Hinzu kommt, dass fast die Hälfte der als Geflüchtete eingereisten Frauen 2021 überhaupt nicht erwerbstätig war — oft wegen Kinderbetreuung, fehlender Infrastruktur oder kulturell geprägten Rollenerwartungen.

Warum sind Sprachkenntnisse so entscheidend für das Einkommen?+

Sprache ist die Grundvoraussetzung für qualifizierte Arbeit in Deutschland. Wer nicht ausreichend Deutsch spricht, wird auf einfache Tätigkeiten verwiesen — unabhängig von der tatsächlichen Qualifikation. Der Sprung von 17 % (2016) auf 55 % (2021) bei guten Sprechkenntnissen unter Geflüchteten zeigt, dass Spracherwerb gelingt — aber Zeit und Förderung braucht.

Welche Herkunftsgruppe hat das höchste Einkommen, welche das niedrigste?+

Unter den untersuchten Gruppen erzielten 2021 Spätaussiedler das höchste Nettoerwerbseinkommen (2.100 Euro), gefolgt von Personen aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens (1.900 Euro) und aus Südwesteuropa (1.800 Euro). Türkeistämmige lagen mit 1.450 Euro deutlich darunter. Geflüchtete bildeten mit 1.300 Euro das Schlusslicht — aber auch die Gruppe mit dem stärksten Aufholpotenzial.