ARMUTDEUTSCHLAND
Was sie bedeutet

Klimabewusstsein · Gesellschaft · Soziale Dimension

Sozialbericht 2024

Klimasorgen in Deutschland.
Ein Rekordhoch — und wer am meisten zahlt.

Innerhalb von zwölf Jahren sind die Klimasorgen in Deutschland um bis zu 18 Prozentpunkte gestiegen — die stärkste Zunahme aller im SOEP erfassten Sorgen in einem Jahrzehnt. Was Menschen in Deutschland konkret befürchten, warum 2019 ein Wendepunkt war — und warum einkommensschwache Haushalte den Klimawandel am härtesten spüren werden.

Auf einen Blick

  • Klimasorgen stiegen in zwölf Jahren um 17–18 Prozentpunkte — stärkste Zunahme aller SOEP-Sorgen.
  • 92 % in NRW erwarten mehr Hitzewellen, 89 % Wassermangel für die Landwirtschaft (2022).
  • Fast 70 % akzeptieren Lebensstandard-Abstriche für den Klimaschutz — Tendenz seit 2014 steigend.
  • 2019 war das Schlüsseljahr: zweitwärmstes seit Aufzeichnungsbeginn, Fridays for Future, Madrid-Klimagipfel.
  • Hochwasser 2021 in Rheinland-Pfalz und NRW hat das Problembewusstsein nochmals verschärft.
  • Ärmere Haushalte sind klimavulnerabler: schlechtere Gebäude, Hitzeinseln, kein finanzieller Puffer.

Klimawandel und Armut scheinen auf den ersten Blick unterschiedliche Themen zu sein — das eine global und abstrakt, das andere persönlich und konkret. Doch die Verbindung ist tiefer als sie erscheint. Menschen mit niedrigen Einkommen wohnen häufiger in Gebäuden ohne ausreichende Isolierung, in städtischen Hitzeinseln ohne Parks und Bäume, in Gebieten mit erhöhtem Hochwasserrisiko. Sie können sich keine technischen Schutzmaßnahmen leisten, und steigende Energiepreise — oft eine direkte Begleiterscheinung der klimapolitischen Transformation — treffen sie überproportional. Zu verstehen, wie die deutsche Bevölkerung den Klimawandel wahrnimmt und bewertet, ist deshalb auch Teil der Frage, wie gesellschaftliche Ungleichheit durch den Klimawandel verstärkt wird.

Die Daten zeigen: Das Klimabewusstsein in Deutschland ist in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen — und die Sorgen sind so konkret wie nie zuvor.

Ein Jahrzehnt des wachsenden Klimabewusstseins

Umwelt- und Klimaschutz sind in Deutschland keine neuen Themen. Sie bewegen die Bevölkerung seit den 1980er-Jahren — man denke an Waldsterben, Sauren Regen, die Anti-Atomkraft-Bewegung. Aber das Niveau der Klimasorgen, das wir heute messen, ist historisch.

Im Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) werden jährlich Sorgen der deutschen Bevölkerung zu verschiedenen Themen erhoben. Bei keinem anderen Sorgenthema war der Anstieg innerhalb eines Jahrzehnts so ausgeprägt wie beim Klimawandel. Zwischen 2009 und 2021 stiegen die Klimasorgen bei Frauen um 18 Prozentpunkte — bei Männern um 17 Prozentpunkte. Das ist die markanteste Anteilssteigerung, die das SOEP in diesem Zeitraum bei irgendeiner erfassten Sorge verzeichnet hat.

Diese Entwicklung verlief nicht gleichmäßig. Zwei Phasen stechen hervor. Der erste Schub kam um 2018 und 2019: Die Hitzesommer dieser Jahre mit außergewöhnlich hohen Temperaturen und großer Trockenheit haben etwas verändert. Klimawandel war plötzlich nicht mehr abstrakte Wissenschaft — er war die eigene Terrasse, der eigene Garten, das eigene Wohlbefinden. Das Jahr 2019 wurde zum zweitwärmsten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Gleichzeitig nahmen Hochwasser, Waldbrände und andere Extremwetterereignisse zu. Und die Fridays-for-Future-Bewegung rückte das Thema — getragen von Schülerinnen und Schülern — endgültig in die öffentliche Mitte. Die ernüchternde UN-Klimakonferenz in Madrid 2019 verstärkte das Gefühl, dass ohne öffentlichen Druck wenig passieren würde.

Der zweite Schub folgte mit der Hochwasserkatastrophe 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Das Ahrtal-Hochwasser tötete über 130 Menschen, zerstörte ganze Ortschaften und machte die Klimakrise zur Lebensrealität vieler Tausend Menschen. Die Coronapandemie, die das öffentliche Bewusstsein in den Jahren davor vollständig dominiert hatte, hat diese Klimasorgen nicht verdrängt — sie bestanden parallel weiter.

Kurzantwort: Klimasorgen sind in Deutschland in einem Jahrzehnt um 17–18 Prozentpunkte gestiegen — die stärkste Zunahme aller im SOEP erfassten Sorgen. Schlüsseljahre waren 2018/19 (Hitzesommer, Fridays for Future) und 2021 (Ahrtal-Hochwasser). Die Coronapandemie hat diese Sorgen nicht verdrängt.

Was die Menschen konkret befürchten

Abstrakte Sorge ist das eine — konkretes Bedrohungsgefühl das andere. Die Daten zeigen, dass die Bevölkerung den Klimawandel nicht nur als allgemeines Problem wahrnimmt, sondern sehr spezifische Folgen für ihr eigenes Leben und ihre Region erwartet.

In einer repräsentativen Telefonumfrage im Sommer 2022 in Nordrhein-Westfalen — einem der bevölkerungsreichsten Bundesländer und Region, die ein Jahr zuvor das Ahrtal-Hochwasser aus der Nähe erlebt hatte — gaben 92 Prozent der Befragten an, dass sie von einer Zunahme von Hitzewellen durch den Klimawandel ausgehen. Hitzewellen sind damit die Klimafolge, die die Menschen am stärksten erwarten und am unmittelbarsten auf sich selbst beziehen.

Auf Platz zwei folgt Wassermangel für Land- und Forstwirtschaft: 89 Prozent der NRW-Bevölkerung erwarten, dass der Klimawandel zu Wasserknappheit in der Agrarwirtschaft führen wird. Diese Erwartung ist für eine urbane Bevölkerung bemerkenswert — sie zeigt, dass der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Nahrungsmittelproduktion verstanden und als real empfunden wird.

Weniger präsent im Bewusstsein ist dagegen die Ausbreitung gefährlicher Pflanzen- und Tierarten in Deutschland — eine Folge, die wissenschaftlich gut dokumentiert ist (Stechmückenarten, invasive Pflanzen, veränderte Allergiesaisons), aber in der Alltagswahrnehmung weniger Raum einnimmt als Hitze und Dürre. Der Unterschied liegt vermutlich in der Erfahrbarkeit: Was man in einem Hitzesommer am eigenen Körper spürt, verankert sich im Bewusstsein stärker als ökologische Prozesse, die langsam und unsichtbar ablaufen.

Diese Erwartungsstruktur hat Konsequenzen für die politische Kommunikation: Wer Menschen über Klimarisiken informiert, sollte mit dem Konkreten beginnen — mit Hitzetagen, Wasserpreisen, Überschwemmungsgebieten —, nicht mit CO₂-Konzentrationswerten oder globalen Temperaturkurven.

Kurzantwort: Die konkreteste Klimaerwartung der Deutschen ist die Zunahme von Hitzewellen (92 % in NRW, 2022), gefolgt von Wassermangel für die Landwirtschaft (89 %). Weniger präsent ist die Ausbreitung gefährlicher Tier- und Pflanzenarten — ein Hinweis darauf, dass unmittelbar erfahrbare Folgen das Bewusstsein stärker prägen als unsichtbare ökologische Prozesse.

Handlungsbereitschaft: Bereit zum Verzicht?

Sorge allein verändert nichts. Entscheidend ist, ob aus Besorgnis auch Handlungsbereitschaft folgt — und ob Menschen bereit sind, für den Klimaschutz persönliche Kosten zu tragen.

Die Daten für Deutschland sind hier bemerkenswert positiv: Fast 70 Prozent der deutschen Bevölkerung fanden es 2022 eher oder sehr akzeptabel, für den Umweltschutz Abstriche beim persönlichen Lebensstandard zu machen. Seit 2014 ist diese Bereitschaft leicht gestiegen. Das ist ein substanziell hoher Wert — er zeigt, dass die Bevölkerung Klimaschutz nicht als etwas begreift, das nur anderen auferlegt werden sollte.

Gleichzeitig ist Vorsicht geboten: Einstellungen und Verhalten klaffen oft auseinander. Die Bereitschaft, in einer Umfrage Verzicht zu akzeptieren, sagt noch nichts darüber, ob dieser Verzicht im Alltag tatsächlich vollzogen wird. Und es gibt eine wichtige soziale Asymmetrie: Wer wenig Geld hat, kann sich klimafreundliches Verhalten schlicht nicht leisten — kein Elektroauto, keine energetische Sanierung, keine Bio-Lebensmittel in großem Umfang. Klimaschutz als individuelle Verzichtsleistung zu formulieren, überfordert einkommensschwache Haushalte und entlastet strukturelle Versäumnisse.

Die hohe Handlungsbereitschaft der Bevölkerung wäre dann am produktivsten eingesetzt, wenn politische Maßnahmen sie in Systeme kanalisieren, die klimafreundliches Verhalten erleichtern — statt es dem Einzelnen als moralische Bringschuld zu überlassen.

Kurzantwort: Fast 70 % der Deutschen akzeptieren 2022 persönliche Einschränkungen für den Klimaschutz — Tendenz seit 2014 steigend. Diese Bereitschaft schlägt sich aber nicht automatisch in Verhalten um, besonders nicht für einkommensschwache Haushalte, die strukturell weniger Spielraum für klimafreundliche Entscheidungen haben.

Klimawandel und soziale Ungleichheit: Wer zahlt am meisten?

Der Klimawandel ist kein Gleichmacher. Er trifft alle — aber er trifft nicht alle gleich. Wer wenig Geld hat, ist klimavulnerabler. Das ist keine Einschätzung, sondern ein gut belegter Befund, der sich aus mehreren Strukturmerkmalen ergibt.

Wohnen in Hitzeinseln. Einkommensschwache Haushalte konzentrieren sich in deutschen Städten überproportional in dicht bebauten Stadtteilen mit wenig Grün, wenig Schatten und hoher Wärmeabstrahlung durch Asphalt und Beton. In einer zunehmend aufgeheizten Welt werden diese Stadtteile zur gesundheitlichen Risikozone — besonders für ältere Menschen und kleine Kinder. Die räumliche Konzentration von Armut in bestimmten Quartieren verschärft diesen Effekt.

Schlechtere Gebäude, keine Klimaanlagen. Wer zur Miete in schlecht isolierten Altbauten ohne Belüftungssystem lebt, hat kaum Schutz vor extremer Hitze — und kann sich keine Klimaanlage leisten. Die energetische Sanierung von Wohngebäuden, die Hitze im Sommer draußen hält und Heizkosten im Winter senkt, findet vor allem bei gut verdienenden Eigentümern statt. Arme Mieter profitieren oft nicht.

Explodierende Energiekosten. Die Transformation hin zu erneuerbaren Energien ist notwendig — aber sie hat ihren Preis, der nicht gleichmäßig verteilt ist. Steigende Strom- und Gaspreise treffen einkommensschwache Haushalte in ihrem verfügbaren Budget deutlich härter als wohlhabende. Was für Besserverdienende eine spürbare, aber verkraftbare Belastung ist, kann für materiell entbehrte Haushalte bedeuten: entweder heizen oder essen.

Kein finanzieller Puffer für Klimaereignisse.Ein Hochwasser, ein Sturm, ein wochenlanger Hitzeausfall der Wohninfrastruktur — wer keine Ersparnisse hat, hat keinen Puffer. Die gesellschaftliche Resilienz gegenüber Klimaereignissen ist ungleich verteilt. Reiche können renovieren, umziehen, vorsorgen. Wer schon vor der Katastrophe am Rand des Existenzminimums lebt, hat nach einer Klimakatastrophe oft nichts mehr.

Das bedeutet nicht, dass Klimapolitik Arme ignoriert — aber es bedeutet, dass eine gerechte Klimapolitik soziale Auswirkungen mitdenken muss. Maßnahmen, die den Klimaschutz voranbringen, aber Einkommensschwache überproportional belasten, sind keine guten Maßnahmen — sie beschleunigen zwar die Dekarbonisierung, vertiefen aber gleichzeitig die soziale Ungleichheit.

Kurzantwort: Einkommensschwache Haushalte sind klimavulnerabler: Sie wohnen häufiger in städtischen Hitzeinseln, in schlecht isolierten Gebäuden ohne Klimaanlage, können sich keinen finanziellen Puffer für Extremereignisse leisten und tragen steigende Energiekosten überproportional. Klimawandel und soziale Ungleichheit sind strukturell verknüpft.

Regionaler Ausblick: Demografischer Wandel als Verstärker

Der Klimawandel trifft Deutschland nicht überall gleich — und das Risikoprofil einzelner Regionen wird sich in den nächsten Jahrzehnten weiter verändern. Dabei spielt der demographische Wandel eine wichtige Rolle.

Ältere Menschen sind besonders hitzevulnerabel: Ihr Körper reguliert Temperatur weniger effizient, sie nehmen weniger Flüssigkeit auf, und sie haben häufiger Vorerkrankungen, die Hitzestress verschärfen. In Deutschland wird die Zahl der Seniorinnen und Senioren bis 2040 in den westdeutschen Flächenländern um 28 bis 35 Prozent steigen, in den Stadtstaaten um 17 bis 24 Prozent. Bis 2070 wird die Zunahme in Stadtstaaten sogar 57 bis 65 Prozent betragen.

Das bedeutet: In denselben Städten, die durch Versiegelung und Bebauungsdichte besonders anfällig für urbane Überhitzung sind, wird eine deutlich größere Zahl älterer und damit hitzevulnerabler Menschen leben. Klimaanpassung — Begrünung, Beschattung, Kühlräume — ist deshalb nicht nur Umweltpolitik, sondern auch Sozialpolitik. Sie schützt diejenigen, die am wenigsten ausweichen können.

In ostdeutschen Flächenländern hingegen wird die Zunahme Älterer bis Ende der 2030er-Jahre vergleichsweise moderat ausfallen (10 bis 17 Prozent). Dafür bringt der dortige strukturelle Wandel eigene Vulnerabilitäten mit sich — wirtschaftliche Schwäche, dünnere Infrastruktur, weniger kommunale Mittel für Klimaanpassungsmaßnahmen.

Kurzantwort: Der demographische Wandel verstärkt die Klimavulnerabilität: Bis 2040 steigt die Zahl der Senioren in westdeutschen Flächenländern um 28–35 %, in Stadtstaaten um 17–24 %. Ältere Menschen sind besonders hitzegefährdet. Klimaanpassung in Städten ist damit auch Sozialpolitik.

Quellenangabe

Sozialbericht 2024 der Bundesregierung · Bereitsteller: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) · Originaldatensatz · Daten wurden für diese Seite redaktionell bearbeitet und aufbereitet.

Lizenz: Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0 (dl-de/by-2-0)

Weitere Quellen: European Social Survey Round 10 (ESS10, 2020/21); Sozio-oekonomisches Panel (SOEP); repräsentative Telefonumfrage NRW Sommer 2022

Stand: 2024

Häufige Fragen

Wie stark sind Klimasorgen in Deutschland im europäischen Vergleich?+

Deutschland liegt im europäischen Vergleich bei den Klimasorgen im oberen Bereich. Der European Social Survey (Runde 10, 2020/21) zeigt: Deutschland gehört zu den Ländern, in denen besonders viele Menschen angeben, sehr oder extrem besorgt über den Klimawandel zu sein. Das hängt auch damit zusammen, dass Deutschland in den Jahren zuvor konkrete Klimaereignisse erlebt hat — Hitzesommer 2018 und 2019, die Hochwasserkatastrophe 2021 —, die das abstrakte Thema real und greifbar gemacht haben.

Welche Klimafolgen erwarten die Deutschen am stärksten?+

An erster Stelle stehen Hitzewellen: 92 Prozent der NRW-Bevölkerung gingen 2022 in einer repräsentativen Umfrage davon aus, dass Hitzewellen zunehmen werden. Danach folgt Wassermangel für Land- und Forstwirtschaft (89 Prozent). Weniger präsent im Bewusstsein ist dagegen die Ausbreitung gefährlicher Pflanzen- und Tierarten — eine Folge, die zwar wissenschaftlich belegt, aber weniger unmittelbar erfahrbar ist.

Unterscheiden sich Klimasorgen zwischen Männern und Frauen?+

Ja, und zwar deutlich. Frauen machen sich im Schnitt stärker Sorgen um den Klimawandel als Männer. Der Anstieg über zwölf Jahre war bei Frauen mit 18 Prozentpunkten um einen Punkt höher als bei Männern (17 Prozentpunkte) — aber beide Gruppen zeigen denselben markanten Trend. Klimasorgen sind kein Randphänomen einer bestimmten Gruppe, sondern ein breiter gesellschaftlicher Befund.

Sind Menschen bereit, für den Klimaschutz persönlich Einschränkungen hinzunehmen?+

Laut einer repräsentativen Erhebung aus dem Jahr 2022 fanden fast 70 Prozent der Deutschen Abstriche beim persönlichen Lebensstandard für den Umweltschutz eher oder sehr akzeptabel. Seit 2014 ist diese Bereitschaft leicht gestiegen. Das ist ein beachtlicher Wert — allerdings bleibt offen, wie dieser Wille in konkretes Verhalten übersetzt wird. Die Lücke zwischen Einstellung und Handeln ist gut dokumentiert.

Warum trifft der Klimawandel einkommensschwache Haushalte härter?+

Arme Haushalte sind klimavulnerabler aus mehreren Gründen: Sie wohnen häufiger in schlecht isolierten Gebäuden ohne Klimaanlage, in urbanen Hitzeinseln ohne Grünflächen, in Flussniederungen mit Hochwasserrisiko. Sie können sich weder technische Schutzmaßnahmen noch Klimaanlagen leisten, und steigende Energiekosten — oft eine direkte Folge der Klimatransformation — treffen sie überproportional hart. Klimawandel und soziale Ungleichheit sind keine getrennten Themen.